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Eine Lehrveranstaltung an der Philipps-Universität Marburg vom WS 1982/83 bis SoSe 2017
Konflikte in Gegenwart und Zukunft

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Archiv zum Schlagwort
Aufrüstungspolitik

Position 1: Veranstaltung 13 im Wintersemester 2008-2009
Position 2: Veranstaltung 1 im Sommersemester 2007

 

Veranstaltung 13 im Wintersemester 2008-2009

02.02.2009

 

Abstract

Dieses Projekt soll der Öffentlichkeit die Möglichkeiten eines zivilen Umgangs mit Konflikten nahe bringen und den Befürwortern der angeblich alternativlosen Aufrüstungs- und Interventionspolitik entgegentreten. In diesem Sinne soll anhand konkreter, krisenhafter und eskalationsträchtiger Situationen im Einflußbereich von BRD und EU gemahnt werden, rechtzeitig mit zivilen Mitteln zur Deeskalation und möglichst zur Lösung von Konflikten beizutragen.

Ausführliche Dossiers wurden bisher zum Iran-, zum türkisch-kurdischen, zum israelisch-palästinensischen Konflikt und zum Krieg in Afghanistan veröffentlicht.

In dem Vortrag werden auch die großen Hürden für Zivile Konfliktbearbeitung und die Gefahr der "idealistischen Irrelevanz" solcher alternativer Szenarien erörtert. Abschliessend wird die Frage aufgeworfen, welchen Beitrag die Zivilgesellschaft für die Durchsetzung Ziviler Konfliktbearbeitung leisten kann.

 

 

Veranstaltung 1 im Sommersemester 2007

23.04.2007
 

Skripte etc.

Die Folien des Vortrages finden Sie hier:

50jeuv.pdf
(278 kB)

 

Abstract

Die Europäische Union (EU) ist 50 Jahre alt geworden. Nach drei großen Kriegen hatten sich in erster Linie Frankreich und (West)Deutschland von einer Politik der Konfrontation losgesagt und waren zur Kooperation übergegangen: Die westeuropäische Nachkriegsordnung entstand. In ihrem Sog wurde über nunmehr 50 Jahre hin eine wirtschaftliche Organisation aufgebaut, die heute mehr und mehr politische Qualitäten annimmt und nach mehreren Erweiterungswellen 27 Staaten umfasst.
Ein Krieg zwischen diesen 27 europäischen Staaten erscheint heute ausgeschlossen.
Kritikerinnen und Kritiker der EU-Politik sprechen freilich auch von der 'Festung Europa'.

Der Vortrag zeichnet das Bild einer auf den ersten Blick Erfolgsgeschichte auf; diese steht jedoch aufgrund unübersehbarer Tendenzen einer protektionistischen und Aufrüstungspolitik durchaus in der Kritik.