gemeinsam mit dem
Zentrum für Konfliktforschung
|
21.04.2008
|
Die Reaktion vieler kanadischer Schriftstellerinnen und Schriftsteller auf den Irakkrieg im Jahre 2003 wird am besten durch den Titel eines Gedichts von Daphne Marlatt illustriert, der gleichzeitig auch der Slogan war, mit dem amerikanische Intellektuelle schon ab 2002 gegen die Pläne der Bush-Regierung protestierten: "Not in Our Name".
Diese kanadische Skepsis gegenüber der Irak-Politik der USA ist eine Reaktion,die eigentlich niemanden hier im "alten Europa" verwundern kann. Der Vortrag behandelt neben dem traditionellen politisch-kulturellen Verhältnis zwischen Kanada und den USA die Reaktionen kanadischer Literaten auf die militärischen Auseinandersetzungen am Persischen Golf vom Golfkrieg Anfang der 1990er Jahre bis hin zum Irakkrieg 2003. Es geht um
|
03.11.2003
|
Das Manuskript des Vortrages finden Sie hier:
du.pdf
(948 kB)
Links
CADU (Campaign Against Depleted Uranium
Depleted Uranium Education Project des International Action Center
MedSearch (US Medical Reference for Gulf War-Related Research) DU-Informationen
Post-Conflict Assessment Unit Publications der UNEP (United Nations Environment Programme): DU-Reports I
Post-Conflict Assessment Unit Publications der UNEP (United Nations Environment Programme): DU-Reports II
WHO (World Health Organization: DU-Informationen
WISE (World Information Service on Energy) Uranium Project I
WISE (World Information Service on Energy) Uranium Project II
Die Persistenz der Links wird nicht überprüft.
Das Uran in der Munition, DU (depleted uranium, abgereichertes Uran), ist zwei Gifte: Chemisch als Schwermetall, physikalisch durch seine radioaktive Strahlung. Gut- und bösartige Erkrankungen von Beschäftigten in der DU-verarbeitenden Industrie zeigen, dass auch hier gilt: Schon Rüstung tötet.
Anhand medizinischer Befunde bei Golfkriegs-Veteranen wird der Frage nachgegangen, ob und wie auch an Kombattanten die chemische Giftwirkung des DU nachweisbar ist.
Alphastrahlen, wie sie die radioaktiven Uranisotope aussenden, haben eine besonders hohe relative biologische Wirksamkeit. Bei der Passage der Erbsubstanz richten sie nicht reparable Schäden an. Wie lassen sich gehäufte Chromosomenschäden bei den Veteranen der Kriege mit Uran-Munition erklären?
Mit welchen Gesundheitsschäden ist in der Bevölkerung uranverseuchter Gebiete langfristig zu rechnen, wenn Befunde epidemiologischer Untersuchungen über die Folgen radioaktiver Tochternuklide des Urans im Trinkwasser beachtet werden?
Das Fazit wird sein: DU-Munition ist ein doppelt vergifteter Pfeil und sollte als Waffe international geächtet werden.
|
07.02.2000
|
Das Skript des Vortrags finden Sie hier:
ewende.pdf
(92 kB)