gemeinsam mit dem
Zentrum für Konfliktforschung
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08.06.2009
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Link zur Dissertation des Autors zu diesem Thema:
Dissertation (Persistenz des Links wird nicht überprüft)
Der Konflikt um die iranischen Atomanlagen ist der markanteste Knackpunkt in Irans Energiesituation, doch nicht der einzige. So steigt der iranische Energieverbrauch drastisch
an – die Rechtfertigung für das Atomprogramm schlechthin.
Doch welche Annahmen liegen dieser Prognose zugrunde? Denn das iranische Energiesystem ist geprägt von Verschwendung und einer außer Kontrolle geratenen Subventionspraxis. Diese Entwicklungen reichen weit über die Landesgrenzen hinaus, denn Iran ist einer der wichtigsten Ölexporteure weltweit. Daher sind die Entwicklungen in Iran von globaler Bedeutung, sie bergen großes Konfliktpotential.
Die Atomenergie erlebt in den Ländern am Persischen Golf und in Nordafrika einen Boom, getrieben durch deren steigende Energieverbräuche.
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18.12.2006
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iran.pdf
(108 kB)
Im Vortrag geht es um den Versuch, die interkulturelle Problematik einer 'Achse des Bösen' am Beispiel des Iran zu exemplifizieren und auf die Gefahren einer dualistischen Denkweise aufmerksam zu machen.
Es folgt eine kritische Auseinandersetzung mit dem iranischen Atomprogramm und seiner Darstellung in der internationalen Politik und in den deutschen Medien. Über diese Problematik hinaus stellt Yousefi das Konzept einer interkulturell-analogischen Hermeneutik, verbunden mit angewandter Toleranz vor, die zum Ziel hat, interkulturelle und interreligiöse Monologe zu dialogisieren.