gemeinsam mit dem
Zentrum für Konfliktforschung
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05.05.2014
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Wer sich mit den Gesundheitsschäden in Zusammenhang mit der Kernenergienutzung, insbesondere mit den Folgen nuklearer Katastrophen befasst, hat es nicht nur mit komplizierten medizinisch/epidemiologischen Sachverhalten, sondern auch mit starken wirtschaftlichen/politischen Interessen zu tun, die der Aufklärung der Zusammenhänge entgegenstehen. Bis heute werden von den internationalen Organisationen WHO, IAEA und UNSCEAR die Folgen von Tschernobyl verharmlost oder gar ignoriert. Das gilt besonders für die Auswirkungen auf Westeuropa, wo der Bevölkerung stets versichert wurde, dass keinerlei Gesundheitsschäden zu befürchten wären.
Heute gibt es dazu jedoch harte Fakten. Die Folgen der vierfachen Zerstörung der Kernkraftwerke in Fukushima werden heruntergespielt, noch bevor sie klar zu erkennen sind. Die Bevölkerung wird desinformiert, Ärzte werden unter Druck gesetzt, die Sicherung der Anlagen steht in weiter Ferne, täglich werden große Mengen an Radioaktivität in die Umwelt freigesetzt. Trotz der besonderen Erfahrungen Japans mit der Radioaktivität hat sich die japanische Regierung entschlossen, auch künftig auf Kernenergie zu setzen. Japan und Deutschland hätten das Potential, eine neue Energiepolitik zu verwirklichen, beide sind dabei, diese große Chance zu verspielen.
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24.04.2006
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tscherng.pdf
(2,2 MB)
Mit nur 7% seiner Nennleistung wurde Block 4 des Tschernobyl-Reaktors am 26.April 1986 ab ein Uhr früh morgens gefahren. Ein wohlüberlegter Versuch am Kühlmittelsystem beim Abfahren des Reaktors zur Revision stand an, als innerhalb von Sekunden eine Leistungsexkursion auf das Mehrhundertfache(!) der Nennleistung zur Explosion führte. Die größte nukleare Katastrophe mit jahrhundertelangen Auswirkungen wurde trotz zahlreicher Warnungen Wirklichkeit.
Im Vortrag werden wir einleitend die Situation der Kernenergienutzung vor Tschernobyl beleuchten, die in Deutschland von Euphorie, aber auch von Großdemonstrationen geprägt war. Im Hauptteil werden Ursachen und Folgen des Tschernobyl-GAU diskutiert und zu bewerten versucht. Abschließend betrachten wir die gegenwärtige Lage der Kernenergienutzung und den beginnenden Umstieg auf eine zukunftsfähige und fehlertolerantere Art der Energieversorgung.
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07.02.2000
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Das Skript des Vortrags finden Sie hier:
ewende.pdf
(92 kB)
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23.11.1998
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Skripte zum Vortrag finden Sie hier:
ausstieg.pdf
(51 kB)
Der Vortragende hat zudem zahlreiche Dokumente zur Geschichte des Widerstandes gegen AKW und WAA gezeigt, sowohl bundesweit als auch regional. Der regionale Widerstand ist nicht zuletzt mit der Geschichte des ISEM eng verknüpft, wie ein Blick in den Themen- und Zeitplan der Seminare zeigt.
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14.01.1991
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19.10.1987
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09.11.1987
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25.01.1988
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