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Eine Lehrveranstaltung an der Philipps-Universität Marburg vom WS 1982/83 bis SoSe 2017
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Konflikte in Gegenwart und Zukunft

Interdisziplinäres Seminar zu Ökologie und Zukunftssicherung im Sommersemester 2009

gemeinsam mit dem Fenster ins WWW Zentrum für Konfliktforschung

Veranstaltung 2

04.05.2009
 

Skripte etc.

Die Folien des Vortrags finden Sie hier:

direktedemokratie.pdf
(297 kB)

 

Abstract

Viele sind mit der bestehenden Demokratie in Deutschland unzufrieden. Dies ist kein Wunder. Denn die BürgerInnen sind politisch ohnmächtig. Zwischen den Wahlen haben sie letztlich nichts zu sagen. Sie können auf die Abgeordneten keinen durchschlagenden Einfluss nehmen. Und ob die Parteien nach den Wahlen tun, was sie vorher versprochen haben, ist nicht garantiert.

Direkte Demokratie auf Bundesebene könnte Abhilfe schaffen. Der Vergleich mit Staaten in den USA und vor allem der Schweiz beweist: Das Vertrauen in die Demokratie steigt, wenn die Menschen Sachfragen selbst verbindlich entscheiden können.

Im Vortrag wird gezeigt, dass die BürgerInnen mit Hilfe von Volksbegehren und Volksentscheid ihre politische Ohnmacht überwinden können. Gerade in Zeiten des sozialen Umbruchs finden sie ein Ventil, politische Wut friedlich zu kanalisieren und konstruktiv umzusetzen. So revitalisiert und stabilisiert direkte Demokratie sowohl das politische System als auch die Zivilgesellschaft.


Schlagworte: Demokratie direkte, Demokratie direkte Revitalisierung der Zivilgesellschaft, Demokratie direkte Revitalisierung des politischen Systems, direkte Demokratie, direkte Demokratie Revitalisierung der Zivilgesellschaft, direkte Demokratie Revitalisierung des politischen Systems, Volksbegehren, Volksentscheid