Interdisziplinäres Seminar zu Ökologie und Zukunftssicherung im Sommersemester 2016
gemeinsam mit dem
Zentrum für Konfliktforschung
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30.05.2016
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Mitschnitte des Vortrags und der Diskussion sind hier bereitgestellt:
einkommensungleichheiten-10.mp3
Vorstellung des Referenten durch Priv. Doz. Dr. Johannes M. Becker (5:08 min, 2,1 MB)
einkommensungleichheiten-21.mp3
Vortrag Teil 1 (19:43 min, 7,9 MB)
einkommensungleichheiten-22.mp3
Vortrag Teil 2 (18:50 min, 7,5 MB)
einkommensungleichheiten-31.mp3
Diskussion Teil 1 (22:04 min, 8,8 MB)
einkommensungleichheiten-32.mp3
Diskussion Teil 2 (21:30 min, 8,6 MB)
Wie hängen reale Einkommensungleichheiten mit dem zusammen, was Menschen für moralisch angemessen halten?
Und warum protestieren nicht mehr Menschen gegen Einkommensungleichheiten, die ihren Gerechtigkeitsvorstellungen widersprechen?
Idealistische Theorien argumentieren, dass in Demokratien die Gerechtigkeitsvorstellungen von Menschen Sozialpolitik beeinflussen und damit auch reale Ungleichheiten.
Materialistische Theorien argumentieren umgekehrt, dass Menschen vielmehr ihre moralischen Wertvorstellungen zu gerechter Ungleichheit an bestehende Ungleichheiten anpassen.
Dieser Vortrag nutzt Umfragedaten von 33.000 Menschen aus 34 Ländern, um zu zeigen, dass die Gerechtigkeitsvorstellungen von Menschen sich eher an bestehende Ungleichheiten anpassen, anstatt reale Ungleichheiten über Sozialpolitik zu beeinflussen.
Damit zeigt der Vortrag, inwiefern Menschen sich im Zuge ansteigender Einkommensungleichheit an diese "gewöhnt" haben und wieso es kaum zu Protesten gegen soziale Ungleichheit kommt.