Interdisziplinäres Seminar zu Ökologie und Zukunftssicherung im Wintersemester 2015-2016
gemeinsam mit dem
Zentrum für Konfliktforschung
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19.10.2015
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Laut UNHCR waren 2014 weltweit knapp 60 Millionen Menschen auf der Flucht. Täglich flohen durchschnittlich 42.500 Menschen. Doch nicht nur die Zahl der Fliehenden, sondern auch die durchschnittliche Dauer von Flüchtlingssituationen steigt, manche dauern nun seit mehr als 30 Jahren an.
Die internationale Gemeinschaft und allen voran die Staaten stehen vor der Aufgabe, auf die humanitären Situationen wie auch die Langzeitsituationen zu reagieren und der menschenrechtlichen Verantwortung und völkerrechtlichen Verpflichtungen gerecht zu werden.
Im Rahmen des Vortrags werden nicht nur die globalen Trends beleuchtet, sondern auch das internationale Flüchtlingsschutzregime vorgestellt und hinterfragt, ob es den globalen Entwicklungen noch gerecht werden kann.
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26.10.2015
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02.11.2015
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Die Folien sowie Mitschnitte des Vortrags und der Diskussion sind hier bereitgestellt:
wartezustand.pdf
Folien (264 kB)
wartezustand-10.mp3
Vorstellung der Referentin durch Priv. Doz. Dr. Johannes M. Becker (2:28 min, 1 MB)
wartezustand-21.mp3
Vortrag Teil 1 (27:16 min, 10,9 MB)
wartezustand-22.mp3
Vortrag Teil 2 (21:14 min, 8,5 MB)
wartezustand-30.mp3
Diskussion (29:02 min, 11,6 MB)
Das Thema Flucht und Asyl ist zur Zeit überall präsent. Es wird von Asylsuchenden und Hintergründen berichtet, es werden Zahlen genannt und Gründe umrissen.
Dieses Interesse und auch die Berichterstattung sind sehr erfreulich und zeigen die Offenheit eines großen Teils unserer Gesellschaft. Da es sich um ein solch vielfältiges Themenfeld handelt, bleiben trotz der vielen Berichte einige Fragen offen. Als Flüchtlingsberatung des Diakonischen Werks Oberhessen möchten wir auf folgende Punkte eingehen:
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09.11.2015
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Laut UNHCR sind mehr als die Hälfte aller Flüchtlinge weltweit jünger als 18 Jahre – und gelten somit als Kinder. Nicht nur durch Fluchtursachen wie gewaltsame Konflikte, sondern auch in Flüchtlingssituationen selbst, sind Kinder mit extrem schwierigen Lebensbedingungen konfrontiert, die dazu beitragen, dass die Rechte von Millionen von Kindern in zahlreichen Ländern weltweit nicht verwirklicht werden (können). Maßnahmen der Nothilfe sorgen meist dafür, geflüchtete Kinder mit den essentiellsten Hilfsgütern zu versorgen und unmittelbare Schutzmechanismen zu unterstützen. Jedoch heißt dies nicht immer, dass sie hierbei im Einklang mit ihren Rechten bestmöglich geschützt, gefördert und beteiligt werden. Was bedeutet es aber Kinderrechte umzusetzen? Vor welchen Herausforderungen stehen die Aufnahmeländer? Und welche Rolle spielt hierbei die humanitäre Hilfe und die Entwicklungszusammenarbeit?
Der Vortrag widmet sich diesen Fragen aus einer menschenrechtsbasierten und systemischen Perspektive und bettet das Recht auf Schutz von Kindern vor Gewalt und Ausbeutung in den Kontext von Flucht und Zwangsmigration ein. Neben der Vorstellung des rechtlichen und konzeptionellen Rahmens der Thematik werden Einblicke in aktuelle Praxisansätze gegeben und Herausforderungen diskutiert.
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16.11.2015
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Migrations- bzw. Flüchtlingsforschung kommt nicht ohne räumliche Kategorien wie Nationen, Grenzen, Staaten, Lager, Transitzonen, Abschiebezentren, Ränder, Peripherien usw. aus. So wird zum Beispiel im Kontext der aktuellen Diskussion zu Verteilungsquoten, sicheren Herkunftsstaaten etc. deutlich, dass reale und symbolischen Raumkonstruktionen und Grenzziehungen maßgeblich bestimmen, welche Personen einem sozialen System zugehörig sind oder nicht und welche Handlungsmöglichkeiten sich dadurch für sie ergeben oder verschließen.
Die (wissenschaftliche) Thematisierung dieser Räume ist nun jedoch nicht lediglich "neutrales" Sprechen über einen gegebenen Gegenstand. Vielmehr trägt auch die wissenschaftliche Praxis zur Prägung und/oder Veränderung dieser Kategorien bei. Umso wichtiger ist es, gerade im Kontext einer kritischen Migrations- bzw. Flüchtlingsforschung, diese Räume eben nicht als gegeben vorauszusetzen, sondern "Raum" als soziale bzw. sozialwissenschaftliche Kategorie kritisch zu reflektieren.
Der Vortrag will deshalb dazu einladen, über gesellschaftliche, politische, sowie eigene Raumannahmen im Kontext von Zwangsmigration, Flucht und Asyl nachzudenken. Hierzu soll zum einen in das Forschungsfeld der kritischen Migrationsforschung eingeführt werden, um einige der darin diskutierten Raumkonzepte vorstellen zu können. Anschließend soll das Besprochene exemplarisch am Beispiel der Flüchtlingslager in Deutschland verdeutlicht werden.
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30.11.2015
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Die Folien des Vortrags und Mitschnitte des Vortrags und der Diskussion sind hier bereitgestellt:
festungeuropa.pdf
Folien (456 kB)
festungeuropa-10.mp3
Vorstellung der Referenten durch Priv. Doz. Dr. Johannes M. Becker (3:25 min, 1,4 MB)
festungeuropa-21.mp3
Vortrag Teil 1 (21:17 min, 8,5 MB)
festungeuropa-22.mp3
Vortrag Teil 2 (26:22 min, 10,5 MB)
festungeuropa-30.mp3
Diskussion (28:32 min, 11,6 MB)
Das Jahr 2015 hat einen langen Sommer der Migration erlebt. Vom Schiffsunglück nahe Lampedusa mit 800 Toten Mitte April über die partielle Öffnung der europäischen Grenzen und den Zusammenbruch des Dublin-Systems im September bis in einen dunklen Herbst, geprägt von wachsender Gewalt gegen Geflüchtete. Doch trotz ständiger Medienberichte und Talk-Shows wird selten wirklich klar, welche Widersprüche und Konflikte hinter Europas tödlichen Grenzen stecken.
Der Vortrag stellt die Frage, warum die Politik der "Festung Europa" historisch entstanden und wieso sie 2015 in eine schwere Krise geraten ist. Im Mittelpunkt steht die These, dass die heutige wie auch vergangene "Flüchtlingskrisen", und die mit ihnen verbundenen Konflikte, als Ausdruck bzw. Artikulation tiefgehender Widersprüche des globalisierten Kapitalismus verstanden werden müssen.
Ausgehend von den konkreten sozialen Kräften, die über die Lösung der gegenwärtigen Krise ringen – darunter die eigensinnigen Bewegungen der Migration selbst, linke und linksliberale Kräfte, Unternehmen auf der Suche nach Fachkräften und die rassistische PEGIDA Bewegung – analysiert der Vortrag systemische Widersprüche zwischen der "kreativen Zerstörung" durch, wirtschaftliche Prozesse, der Autonomie von Flucht und Migration, dem strukturellen Chauvinismus nationaler Wohlfahrtsstaaten und dem ständigen Bedarf der Ökonomie nach Arbeitskräften.
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07.12.2015
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Die Folien der Vorträge und Mitschnitte der Vorträge und der Diskussion sind hier bereitgestellt:
abifuerfluechtlinge.pdf
Folien (456 kB)
abifuerfluechtlinge-10.mp3
Vorstellung der Referenten durch Priv. Doz. Dr. Johannes M. Becker (3:25 min, 1,4 MB)
abifuerfluechtlinge-21.mp3
Vortrag Teil 1 (30:06 min, 12 MB)
abifuerfluechtlinge-22.mp3
Vortrag Teil 2 (26:44 min, 10,7 MB)
abifuerfluechtlinge-30.mp3
Diskussion (25:39 min, 10,2 MB)
Im Oktober 2015 ist das Gymnasium Steinmühle mit einer in Marburg bisher beispiellosen Initiative gestartet. Auf Anfrage des Jugendamtes Marburg will die Schule "unbegleitete minderjährige Flüchtlinge", wie sie im sperrigen Amtsdeutsch heißen, zum Abitur bringen. Die Schulleiter Björn Gemmer und Bernd Holly werden über die breite Vorarbeit, Eindrücke und Erfahrungen aus den ersten Wochen und aktuelle Herausforderungen der Initiative referieren.
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14.12.2015
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Die Mitschnitte des Vortrags und der Diskussion sind hier bereitgestellt:
fluchtracegender-10.mp3
Vorstellung der Referenten durch Priv. Doz. Dr. Johannes M. Becker (5:02 min, 2 MB)
fluchtracegender-21.mp3
Vortrag Teil 1 (28:18 min, 11,3 MB)
fluchtracegender-22.mp3
Vortrag Teil 2 (23:15 min, 9,3 MB)
fluchtracegender-30.mp3
Diskussion (20:50 min, 8,4 MB)
Menschen auf der Flucht leben unter äußerst schwierigen Verhältnissen – die Situation von Frauen auf der Flucht ist aber besonders dramatisch aufgrund besonderer geschlechtsspezifischer Diskriminierungen. Menschen fliehen nicht freiwillig. Menschen verlassen ihr Zuhause, ihre Familien und ihre FreundInnen, um ihr Leben und das ihrer Kinder zu schützen. Die Gründe ihrer Flucht sind so unterschiedlich wie die Menschen und ihre Erlebnisse selbst. Frauen flüchten vor Krieg, vor politischer Unterdrückung, vor Armut und Umweltkatastrophen, aber auch vor geschlechterbasierter Gewalt, der sie besonders in Kriegsgebieten ausgesetzt sind.
Psychologische Studien zeigen, dass ca. die Hälfte aller Opfer von Vergewaltigungen, Kriegen, Vertreibung und Folter unter "Traumafolgestörungen" leiden (Ulrike Krause). Viele von ihnen können sich nur schwer von dem lösen, was sie erlebt haben. Sie brauchen Kraft, um zu verarbeiten, was geschah. In der alltäglichen Praxis der bundesdeutschen und europäischen Flüchtlingspolitik findet dies jedoch keine Berücksichtigung.
Dies zu ändern, ist ein zentrales Anliegen von Flüchtlingsfrauen, die sich seit einiger Zeit politisch selbst organisieren: "women in exile" gegründet 2002, seit 2011 ergänzt durch eine Unterstützerinnen-Gruppe: "women in exile & friends" protestiert öffentlich gegen die prekären Lebensbedingungen und die unmenschliche Asylpolitik der BRD sowie gegen die rassistische Abschiebepraxis. Sie lösen sich aus der Unsichtbarkeit und tragen ihren Protest auf die Straße.
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18.01.2016
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Die Folien des Vortrags, Forderungen von Prof. Dr. Ulrich Wagner und Mitschnitte des Vortrags und der Diskussion sind hier bereitgestellt:
fluechtlingeakzeptanz.pdf
Folien (232 kB)
forderungen.pdf
Forderungen von Prof. Dr. Ulrich Wagner (52 kB)
fluechtlingeakzeptanz-10.mp3
Vorstellung der Referenten durch Priv. Doz. Dr. Johannes M. Becker (2:57 min, 1,2 MB)
fluechtlingeakzeptanz-21.mp3
Vortrag Teil 1 (20:31 min, 8,2 MB)
fluechtlingeakzeptanz-22.mp3
Vortrag Teil 2 (23:16 min, 9,3 MB)
fluechtlingeakzeptanz-30.mp3
Diskussion (35:09 min, 14 MB)
Die gegenwärtige Flucht nach Europa lässt sich durch ordnungspolitische Maßnahmen nicht abstellen. Nach dem "Wir schaffen das" sind jetzt konkrete Schritte der Integration in Angriff zu nehmen.
Der Beitrag diskutiert sozialpsychologische Mechanismen der Ausgrenzung von Geflüchteten. Und er stellt die Frage, was aus psychologischer Sicht geschieht, wenn sich die Diskussion um Einwanderung mit der um Kriminalität verbindet. Der Beitrag beschreibt Maßnahmen, die dazu beitragen, Ablehnung, Diskriminierung und Gewalt zu lindern. Er macht Vorschläge für erste Schritte zu einer Integrationspolitik und welche Voraussetzungen dazu erfüllt sein müssen.
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25.01.2016
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Mitschnitte des Vortrags und der Diskussion sind hier bereitgestellt:
fluchterfahrung-10.mp3
Vorstellung der Referentin durch Priv. Doz. Dr. Johannes M. Becker (2:09 min, 883 kB)
fluchterfahrung-21.mp3
Vortrag Teil 1 (25:51 min, 10,3 MB)
fluchterfahrung-22.mp3
Vortrag Teil 2 (21:48 min, 8,7 MB)
fluchterfahrung-30.mp3
Diskussion (34:16 min, 13,7 MB)
Bei diesem Vortrag wird es um die psychische Gesundheit bei Asylsuchenden gehen. Asylsuchende stellen aufgrund ihrer Erfahrungen im Herkunftsland und auf der Flucht häufig eine Hochrisikogruppe für psychische Erkrankungen dar. Auf der anderen Seite fehlen Versorgungsstrukturen für diese Zielgruppe.
Nach einer Einführung zu internationalen und nationalen Befunden zur psychischen Gesundheit bei Asylsuchenden und zu Faktoren, die diese beeinflussen, wird konkret das Projekt "Da.Sein" vorgestellt. Dieses kürzlich abgeschlossene Projekt richtete sich an Asylbewerber_innen in Hessen und hatte zum Ziel, die psychische Gesundheit dieser Personen zu verbessern.
Die Ergebnisse dieses Projektes sowie weiterführende Projekte werden präsentiert und diskutiert.
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01.02.2016
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Die Folien sowie Mitschnitte des Vortrags und der Diskussion sind hier bereitgestellt:
staatenlosigkeit.pdf
Folien (232 kB)
staatenlosigkeit-10.mp3
Vorstellung der Referentin durch Saskia Roessner (1:29 min 614kB)
staatenlosigkeit-21.mp3
Vortrag Teil 1 (17:11 min, 6,9 MB)
staatenlosigkeit-22.mp3
Vortrag Teil 2 (15:01 min, 6 MB)
staatenlosigkeit-31.mp3
Diskussion Teil1 (17:29 min, 7 MB)
staatenlosigkeit-32.mp3
Diskussion Teil1 (12:13 min, 4,9 MB)
Staatenlose sind die "Vogelfreien der Moderne" und leben im Niemandsland der Weltgemeinschaft (Taz*).
Was Staatenlosigkeit genau bedeutet und welche Folgen sie hat, ist Thema dieses Vortrags.
Nach einer allgemeinen Erläuterung des Begriffs Staatenlosigkeit werden die Konzepte "Flüchtling" und "staatenlose Person" in einem internationalen völkerrechtlichen Rahmen verglichen. Im Zentrum des Vortrags wird die Staatenlosigkeit im Nahen und Mittleren Osten stehen – mit einem besonderen Fokus auf Syrien.
Abschließend werden Vorschläge zur Beendigung und Vorbeugung von Staatenlosigkeit diskutiert.
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08.02.2016
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Die Mitschnitte des Vortrags und der Diskussion sind hier bereitgestellt:
dashausbrennt-10.mp3
Vorstellung der Referenten durch Priv. Doz. Dr. Johannes M. Becker (3:33 min, 1,4 MB)
dashausbrennt-21.mp3
Vortrag Teil 1 vor dem Film (5:49 min, 2,3 MB)
dashausbrennt-22.mp3
Vortrag Teil 2 nach dem Film 23:40 min, 9,5 MB)
dashausbrennt-30.mp3
Diskussion (33:59 min, 13,6 MB)
Rostock-Lichtenhagen war ein Fanal. Ein von vietnamesischen Vertragsarbeitern bewohntes Haus wird vor laufenden Kameras angezündet – und tausende Menschen klatschen Beifall.
Gedanken, Sorgen, Thesen eines Zeitzeugen.
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15.02.2016
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Die Folien des Vortrags und Mitschnitte des Vortrags und der Diskussion sind hier bereitgestellt:
chancendereinwanderung.pdf
Folien (1,3 MB)
chancendereinwanderung-10.mp3
Vorstellung der Referenten durch Priv. Doz. Dr. Johannes M. Becker (3:01 min, 1,2 MB)
chancendereinwanderung-21.mp3
Vortrag Teil 1 (25:35 min, 10,2 MB)
chancendereinwanderung-22.mp3
Vortrag Teil 2 (31:45 min, 12,7 MB)
chancendereinwanderung-30.mp3
Diskussion (29:43 min, 11,9 MB)
In den nächsten 20 Jahren gehen die geburtenstarken Jahrgänge in Rente. Die nachrückenden Jahrgänge können die Lücke von mehreren Millionen Menschen bei Weitem nicht füllen. Es entsteht ein riesiger Fachkräftemangel, der unseren Wohlstand bedroht.
Der wachsenden Zahl der Rentner_innen stehen immer wenige Einzahlende in die Rentenversicherung gegenüber. Die Zahl pflegebedürftiger Menschen nimmt rapide zu. Der ländliche Raum verliert immer mehr Menschen und "stirbt" aus.
Hier bieten die einwandernden Flüchtlinge große Chancen. Denn sie können helfen,
Dies gelingt aber nur, wenn wir sehr große Anstrengungen unternehmen, die Flüchtlinge zu integrieren. Und die Flüchtlinge müssen bereit sein, sich für den Arbeitsmarkt und die deutsch-europäische Gesellschaft fit zu machen.
Was müssen die Flüchtlinge tun, damit sie diese Erwartungen erfüllen können?
Was müssen wir tun, damit die Flüchtlinge diese Erwartungen erfüllen können?
Der Vortrag analysiert die Lage und gibt Antworten auf die sich stellenden Fragen.