Interdisziplinäres Seminar zu Ökologie und Zukunftssicherung im Wintersemester 2016-2017
gemeinsam mit dem
Zentrum für Konfliktforschung
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24.10.2016
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Das Abstimmungsergebnis im Vereinigten Königreich hat das UK selbst
und die übrigen 27 Staaten der Europäischen Union überrascht.
Nun gilt es, mit klaren Analysen die Politik der Zukunft zu gestalten.
Die beiden Vortragenden werden das Zustandekommen und die Konsequenzen des BREXIT analysieren und werden versuchen, Chancen und Risiken der Entwicklung abzuwägen.
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31.10.2016
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Die Mitschnitte des Vortrags und der Diskussion sind hier bereitgestellt:
sozialeungleichheit-10.mp3
Vorstellung des Referenten durch Priv. Doz. Dr. Johannes M. Becker (5:45 min, 2,4 MB)
sozialeungleichheit-21.mp3
Vortrag Teil 1 (23:39 min, 9,7 MB)
sozialeungleichheit-22.mp3
Vortrag Teil 2 (23:41 min, 9,7 MB)
sozialeungleichheit-30.mp3
Diskussion (33:22 min, 12,9 MB)
Mit Blick auf den erreichten Globalisierungsgrad lässt sich Gesundheit heute nur noch global denken, darin sind sich alle einig. Was aber meint globale Gesundheit?
Ein kritischer Blick auf die Ebola-Epidemie und Krankheiten, wie Diabetes und kindliche Fettleibigkeit, die weltweit anwachsen, lässt die Ursachen einer globalen Gesundheitskrise deutlich werden.
Als Killer Nr. 1 entpuppt sich jene soziale Ungleichheit, die im Zuge der Globalisierung dramatisch zugenommen hat. Den gegenwärtigen Gesundheitsproblemen zu begegnen, erfordert vor allem politische Initiativen. Politik ist Medizin im Großen, konstatierte bereits Mitte des 19. Jahrhunderts Rudolf Virchow und verwies damit auf ein strategisches Handlungskonzept, das nichts an Aktualität verloren hat.
Globale Gesundheitspolitik, die auf eine nachhaltige Verbesserung drängt, verlangt ein Handeln, das von drei „R": von Rechten, Regulation und Redistribution, geleitet wird.
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07.11.2016
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Die Mitschnitte des Vorträge und der Diskussion sind hier bereitgestellt:
direktedemokratie-10.mp3
Vorstellung der Referenten durch Priv. Doz. Dr. Johannes M. Becker (8:45 min,3,6 MB)
direktedemokratie-21.mp3
Vortrag Prof. Dr. Theo Schiller (17:45 min, 7,3 MB)
direktedemokratie-22.mp3
Vortrag Dr. Günther Beckstein Teil 1 (25:30 min, 10,5 MB)
direktedemokratie-23.mp3
Vortrag Dr. Günther Beckstein Teil 2 (23:59 min, 9,8 MB)
direktedemokratie-30.mp3
Diskussion (35:06 min, 14,4 MB)
Der Hessische Landtag bereitet eine Reform der Hessischen Verfassung vor. Dafür wurde im Dezember 2015 eine Enquetekommission mit dem Namen "Verfassungskonvent zur Änderung der Verfassung des Landes Hessen" eingerichtet, die Reformvorschläge für ein breites Themenspektrum erarbeiten soll (u.a. Stärkung des Ehrenamts, Überprüfung des passiven Wahlalters, Verbesserungen von Gleichstellung und Integration).
Eines der Themen ist die Überprüfung der Voraussetzungen und Rahmenbedingungen von Volksbegehren und Volksentscheid. Bisher gelten so hohe Hürden (Unterschriftenquorum von 20 % aller Wahlberechtigten), dass in Hessen noch nie ein Volksbegehren gültig zustande gekommen ist oder gar zu einem Volksentscheid führte. Somit steht die direkte Demokratie in Hessen auf Landesebene nur auf dem Papier – mit Ausnahme des obligatorischen Volksentscheids für jede Verfassungsänderung.
Bayern ist das Bundesland mit der längsten und intensivsten Praxis direkter Demokratie (6 von 21 Volksentscheiden bundesweit; neuerdings Hamburg und Berlin). Über diese Erfahrungen berichtet der langjährige bayerische Spitzenpolitiker Dr. Günther Beckstein (CSU). Themen von Volksentscheiden waren u.a.
Die Studiengebühren wurden bereits nach einem erfolgreichen Volksbegehren wieder zurückgenommen.
Neben den Verfahrensregeln auf Landes- und Kommunalebene geht es vor allem darum, wie direktdemokratische Initiativen im politischen Prozess der repräsentativen Demokratie wirken, wie Regierungs- und Oppositionsparteien damit umgehen und wie die Ergebnisse zu bewerten sind. Trägt direkte Demokratie zur politischen Kultur der Demokratie bei, und welche Regeln sind dafür geeignet?
In die Diskussionslage in Hessen führt Prof. Dr. Theo Schiller ein und informiert über die großen Unterschiede zwischen den Bundesländern bei den Regeln für direkte Demokratie.
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14.11.2016
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Die Mitschnitte des Vorträge und der Diskussion sind hier bereitgestellt:
westlicheinterventionen-10.mp3
Vorstellung des Referenten durch Priv. Doz. Dr. Johannes M. Becker (3:55 min, 1,6 MB)
westlicheinterventionen-21.mp3
Vortrag Teil 1 (22:49 min, 9,7 MB)
westlicheinterventionen-22.mp3
Vortrag Teil 2 (21:30 min, 8,8 MB)
westlicheinterventionen-30.mp3
Diskussion (41:28 min, 17 MB)
Bereits vor dem 1. Weltkrieg hatten westliche Kolonialmächte die Ressourcen der arabischen Welt entdeckt. Die beiden Diplomaten Sykes (Großbritannien) und Picot (Frankreich) vereinbarten im Jahre 1916 – also mitten während des 1. Weltkrieges – die Aufteilung der Region unter sich.
Während des Krieges 1980 bis 1988 zwischen Irak und Iran unterstützten westliche Staaten offen Saddam Hussein, der die islamische Revolution eindämmen sollte. Die US-Regierung belieferte jedoch auch Iran mit Satellitenaufnahmen sowie mit Waffen, was erst der Iran-Contra-Skandal offen legte. 1990 überfiel Irak Kuwait, was 1991 zu einer US-geführten Militärinvention im Irak führte.
Der Krieg 2003 wurde mit angeblichen Massenvernichtungen im Irak seitens der britischen und US-amerikanischen Regierung begründet – was sich als unzutreffend heraus stellte. Der Sturz von Saddam Hussein, der als sunnitischer Diktator bis dahin die schiitische Mehrheit im Irak unterdrückt hatte, führte zu einer Verschiebung der schiitisch-sunnitischen Machtbalance, deren Auswirkungen bis heute in den Kriegen in Syrien und Jemen anhält.
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21.11.2016
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Die Mitschnitte des Vortrags und der Diskussion sind hier bereitgestellt:
menschenrechte-10.mp3
Vorstellung der Referentin durch Priv. Doz. Dr. Johannes M. Becker (6:01 min, 2,5 MB)
menschenrechte-21.mp3
Vortrag Teil 1 (21:06 min, 8,7 MB)
menschenrechte-22.mp3
Vortrag Teil 2 (25:45 min, 10,6 MB)
menschenrechte-30.mp3
Diskussion (35:26 min, 14,5 MB)
Im beginnenden 21. Jahrhundert haben zwei Entwicklungsstränge das Gesicht globaler Politik nachhaltig verändert. Zum einen haben Menschenrechte eine entscheidende Universalisierung erfahren. Zum anderen haben Globalisierung und Global Governance die Strukturen und Bedingungen für globale Politik transformiert. Beide Entwicklungsstränge sind sowohl produktiv als auch konflikthaft miteinander verknüpft.
Der Vortrag wird nach einer Einführung in das System internationaler Menschenrechte die Herausforderungen und die Chancen diskutieren, die im Zusammentreffen beider Entwicklungen liegen. Ein wesentliches Beispiel dafür findet sich in der Entwicklung einer wirtschaftlichen, einer unternehmerischen Verantwortung für Menschenrechte und in der Frage, ob Menschenrechte in Zeiten der Globalisierung und Global Governance privatisiert werden.
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28.11.2016
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In jüngster Zeit wurde Kritikern israelischer Politik häufig unterstellt, ihr Einsatz für Menschenrechte habe eine antisemitische Komponente. Wegen dieser aktuellen Vorkommnisse wird der Vortrag ausführlich die Ergebnisse des DFG-Projekts von W.Kempf 2008-12 vorstellen: eine repräsentative Untersuchung der deutschen
Bevölkerung zum Verhältnis von "Antisemitismus" und "Antizionismus". Unsere politische Konsequenz daraus ist die Gründung des 'Bündnis für die Beendigung der israelischen Besatzung'.
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05.12.2016
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Die Folien des Vortrags sowie Mittschnitte des Vortrags und der Diskussion
sind hier bereitgestellt:
friedensphilosophie.pdf
Folien (4 MB)
friedensphilosophie-10.mp3
Vorstellung des Referenten durch Priv. Doz. Dr. Johannes M. Becker (8:20 min, 3,4 MB)
friedensphilosophie-21.mp3
Vortrag Teil 1 (38:07 min, 15,6 MB)
friedensphilosophie-22.mp3
Vortrag Teil 2 (19:22 min, 7,9 MB)
friedensphilosophie-30.mp3
Diskussion (37:38 min, 15,4 MB)
Ausgehend von der Präambel zur UNESCO Verfassung von 1945, wonach Frieden im Verstand und Bewusstsein der Menschen verteidigt werden muss, weil dort auch Kriege beginnen, fragt der Vortrag nach der Art und Weise, wie Frieden in unseren menschlichen Vorstellungen konstruiert und interpretiert ist. Von da aus begibt er sich auf eine Reise durch Geschichte und Kultur der vielen Frieden und erklärt, warum Friede grammatikalisch immer als Plural gedacht und gesprochen werden sollte – die vielen Frieden in individuellen, gemeinschaftlichen und gesellschaftlichen Wahrnehmungen, Wirklichkeiten, Beziehungen und Handlungen.
Es werden fünf "Großfamilien" von Friedensinterpretationen vorgeschlagen, und deren Gemeinsamkeiten und Widersprüche diskutiert. Von da aus wird auf die Konsequenzen dieser Interpretationen auf praktische Konfliktarbeit eingegangen. Insgesamt wird der Vorschlag jenen Zugang zu Friedenstheorie und praktischer Konfliktarbeit vorstellen, der zur Zeit als "Innsbrucker Schule" weltweit diskutiert wird.
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12.12.2016
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Die Folien des Vortrags
sowie Mittschnitte des Vortrags und der Diskussion sind hier bereitgestellt:
verkehrswendejetzt.pdf
Folien (3,4 MB)
verkehrswendejetzt-10.mp3
Vorstellung des Referenten durch Priv. Doz. Dr. Johannes M. Becker (8:20 min, 2,3 MB)
verkehrswendejetzt-21.mp3
Vortrag Teil 1 (38:07 min, 12 MB)
verkehrswendejetzt-22.mp3
Vortrag Teil 2 (33:53 min,13,5 MB)
verkehrswendejetzt-30.mp3
Diskussion (31:26 min, 12,9 MB)
2012 hat die Bundesregierung die Energiewende beschlossen. Aber: Allein 28 % des gesamten deutschen Endenergieverbrauchs entfallen zur Zeit auf den Verkehr. Dazu kommen jährlich Tausende von Verkehrstoten und unerträgliche Umwelt- und Klimabelastungen durch Straßen- und Luftverkehr. Die Entwicklung der umweltfreundlicheren Bahn wird durch Fehlleitung, Privatisierung und ungerechte Besteuerung, durch Fernbusse, Rückbauten und Fehlinvestitionen in unsinnige Großprojekte behindert bzw. blockiert.
Verkehrswende JETZT! lautet daher die Forderung der Stunde. Ihre Ziele
sind:
Im Vortrag werden die gegenwärtigen Verkehrsprobleme anhand von Fallbeispielen (Stuttgart 21, S-Bahn-Ausbau München) diskutiert und Leitlinien einer neuen, ausgewogenen und klimafreundlichen Verkehrspolitik vorgestellt.
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19.12.2016
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Die Mitschnitte des Vortrags und der Diskussion sind hier bereitgestellt:
kinderarbeitinindien-10.mp3
Vorstellung des Referenten durch Priv. Doz. Dr. Johannes M. Becker (6:32 min, 2,6 MB)
kinderarbeitinindien-21.mp3
Vortrag Teil 1 (21:32 min, 8,6 MB)
kinderarbeitinindien-22.mp3
Vortrag Teil 2 (30:27 min, 12,1 MB)
kinderarbeitinindien-30.mp3
Diskussion (29:12 min, 11,6 MB)
Viele Grabsteine auf deutschen Friedhöfen kommen aus indischen Steinbrüchen, wo unter ausbeuterischen und gefährlichen Bedingungen tausende Kinder arbeiten. Nach einer allgemeinen Einführung zu Kinderarbeit und einer Erläuterung verschiedener Definitionen, beschäftigt sich der Vortrag speziell mit Kinder- und Kindersklavenarbeit in der Natursteinproduktion in Indien.
Im Anschluss werden Möglichkeiten aufgezeigt, was sowohl in Indien als auch in Deutschland gegen Kinderarbeit getan werden kann.
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16.01.2017
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Die Folien des Vortrags sowie Mitschnitte des Vortrags und der Diskussion sind hier bereitgestellt:
fluchtundtrauma.pdf
Folien (33,4 MB)
fluchtundtrauma-10.mp3
Vorstellung des Referenten durch Priv. Doz. Dr. Johannes M. Becker (8:24 min, 3,4 MB)
fluchtundtrauma-21.mp3
Vortrag Teil 1 (25:22 min, 10,1 MB)
fluchtundtrauma-22.mp3
Vortrag Teil 2 (22:04 min, 8,8 MB)
fluchtundtrauma-30.mp3
Diskussion (22:44 min, 9,1 MB)
Das Risiko für geflüchtete Menschen, in psychische Krisen zu geraten oder manifest psychiatrisch zu erkranken, ist abhängig von den Erlebnissen im Heimatland, den Bedingungen der Flucht und des Wechsels in das Aufnahmeland sowie den hiesigen Möglichkeiten, sich sozial integrieren zu können. Schätzungen gehen davon aus, dass ca. die Hälfte der zugewanderten Menschen unter psychischen Erkrankungen wie posttraumatische Belastungsstörung, Depression und Angststörungen leidet.
Das stellt die psychiatrische und psychotherapeutische Versorgung vor große Herausforderungen. Unter Bezug auf die Erfahrungen der Flüchtlinge, die meist ohne tiefer gehende Vorkenntnisse über das Leben und die Bedingungen im Aufnahmeland zu uns kommen, wird auf die Bedeutung von Maßnahmen zur Integration hingewiesen und erste Schritte psychiatrischer und psychotherapeutischer Behandlung werden skizziert.
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23.01.2017
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Die Folien des Vortrags sind hier bereitgestellt:
pazifismusalsentlassungsgrund.pdf
Folien (10 MB)
Der Marburger Altorientalist Albrecht Götze wurde Ende 1933 wegen "pazifistischer Einstellung" entlassen.
Wichtiger Grund dafür war sein öffentliches Eintreten für den Heidelberger Statistiker Emil J. Gumbel, der als prominenter Pazifist durch seine Dokumentationen zu militaristischen Geheimbünden, politischen Morden und Klassenjustiz zur Hassfigur der Nationalsozialisten und der politischen Rechten in der Weimarer Republik geworden war.
Der Vortrag
Die Fragen nach Ursachen und Verantwortlichkeit für die Selbstpreisgabe der Universitäten 1933 sowie die Verfolgung republikanischer, sozialistischer und pazifistischer Gesinnung sind darin eingeschlossen.
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30.01.2017
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Der Kaukasus ist seit dem 19. Jahrhundert ein Hotspot für die Erforschung traditionellen
Rechts ("Gewohnheitsrecht"). Auch in der postsowjetischen Zeit sollen lokale
Rechtsvorstellungen weiterhin relevant sein und einen alternativen Rahmen neben dem staatlichen Recht darstellen.
Ein georgisch-deutsches Forschungsprojekt untersuchte aktuelle Rechtspraktiken in Georgien und fragte, ob traditionelle Rechtsprechung mit Ältesten, Eid auf Ikonen oder Blutrache weiterhin relevant sind.
Die Forschung der Referentin führte sie nach Südgeorgien zu Swanen, Georgier aus dem Hochgebirge, die wegen einer Umweltkatastrophe migrieren mussten.
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06.02.2017
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Die Folien des Vortrags sowie Mittschnitte des Vortrags und der Diskussion sind hier bereitgestellt:
rassismusundnationalismusinde.pdf
Folien (371 kB)
rassismusundnationalismusinde-10.mp3
Vorstellung des Referenten durch Priv. Doz. Dr. Johannes M. Becker (5:05 min, 2,1 MB)
rassismusundnationalismusinde-21.mp3
Vortrag Teil 1 (23:54 min, 9,5 MB)
rassismusundnationalismusinde-22.mp3
Vortrag Teil 2 (22:48 min, 9,1 MB)
rassismusundnationalismusinde-30.mp3
Diskussion (34:42 min, 13,8 MB)
In Deutschland und anderen europäischen Ländern haben rechtsextreme und rechtspopulistische Bewegungen an Einfluss gewonnen, für deren Programmatik ein Primat nationaler Interessen von zentraler Bedeutung ist. Im Vortrag wird die These entfaltet werden, dass es nicht zureichend ist, auf diese Bewegung mit einer rassismuskritischen Perspektive zu reagieren.
Argumentiert wird, dass es sich im Kern um Ausdrucksformen eines Nationalismus handelt, der auf einen bis weit in die Mitte der Gesellschaft hinein akzeptierten gewöhnlichen Nationalismus verweist. Darauf bezogen wird nach den Möglichkeiten und Problemen einer Kritik des Nationalismus gefragt.