Interdisziplinäres Seminar zu Ökologie und Zukunftssicherung im Wintersemester 2005-2006
gemeinsam mit dem
Zentrum für Konfliktforschung
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23.01.2006
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Internationale Politik wird immer auch mit Bedrohungen verknüpft. Zu den meistgenannten Bedrohungen zählen heute der transnationale Terrorismus, die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen und scheiternde Staatlichkeit. Hierbei handelt es vor allem um Bedrohungen, die weniger von Staaten als viel mehr von gesellschaftlichen Akteuren ausgehen. Es geht vor allem um Bedrohungen der Weltgesellschaft durch transnationale Beziehungen und Akteure. In der damit verbundenen Aufmerksamkeit für weltgesellschaftliche Zusammenhänge und transnationale Konflikte liegen auch Chancen für die Förderung des Friedens.
Dessen Herstellung und Sicherung muss nicht allein den Staaten und Regierungen überlassen bleiben, sondern auch gesellschaftliche Akteure sind in diese Bemühungen einbezogen bzw. einzubeziehen. Sie richten sich damit nicht nur auf den zwischenstaatlichen Frieden, sondern auch auf zivile Konfliktbearbeitung in gesellschaftlichen Konflikten. Gefragt wird auch nach den Möglichkeiten und Grenzen von Global Governance für die Förderung des Friedens in der Weltgesellschaft.