Interdisziplinäres Seminar zu Ökologie und Zukunftssicherung im Wintersemester 2006-2007
gemeinsam mit dem
Zentrum für Konfliktforschung
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15.01.2007
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afrika.pdf
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Aids, Elend, Armut, Kriege, Korruption und massenweise Flüchtlinge sind die meisten Begriffe, die mit Afrika in Verbindung gebracht werden. Afrika hat sich Jahre lang mit einer finanziellen Geber-Nehmer-Mentalität zufrieden gegeben, wobei diese finanzielle Hilfe zu Korruption und Verschwendung benutzt worden ist, statt der Bevölkerung u.a. für Bildung oder Gesundheit zur Gute zu kommen. Zur dieser Geber-Nehmer-Mentalität hat sehr stark beigetragen, dass die Unabhängigkeitsgeneration sehr abhängig von westlichen Ländern war, die überall in Afrika als Präsidenten Marionetten gestellt hatten, die deren Interessen verteidigen sollten.
Die junge Generation von Heute hat ein neues Bewusstsein entwickelt, wonach Afrika weniger, sogar gar nicht mehr, politisch und wirtschaftlich von dem Norden abhängig sein sollte. Diese Generation hat gelernt, ihre Wünsche und Träume zu äußern. Dabei spielt die Zivilgesellschaft mehr und mehr eine wichtige Rolle, wo Demokratie und Good Governance zwei vertraute Begriffe geworden sind.
Der Vortrag wird einen Blick in dieses positive Afrika werfen, das sowohl von der afrikanischen Diaspora vorangetrieben wird, aber auch von den auf dem Kontinent gebliebenen Afrikanern.