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Eine Lehrveranstaltung an der Philipps-Universität Marburg vom WS 1982/83 bis SoSe 2017
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Konflikte in Gegenwart und Zukunft

Interdisziplinäres Seminar zu Ökologie und Zukunftssicherung im Wintersemester 2011-2012

gemeinsam mit dem Fenster ins WWW Zentrum für Konfliktforschung

Veranstaltung 4

14.11.2011

 

Skripte etc.

Mitschnitte des Vortrags und der Diskussion finden Sie hier:

religioesekonflikte-10.mp3
Vorstellung des Referenten durch Prof. Dr. Johannes M. Becker (3:24 min, 1,4 MB)

religioesekonflikte-21.mp3
Vortrag Teil 1 (22:22 min, 9 MB)

religioesekonflikte-22.mp3
Vortrag Teil 2 (11:56 min, 4,8 MB)

religioesekonflikte-30.mp3
Diskussion (aus techn. Gründen fehlen manche Fragen und Zwischenrufe) (42:44 min, 17,1 MB)

 

Abstract

Der Anschlag vom 11. September 2001 hat weithin nicht nur den Islam unter den Generalverdacht gestellt, den gewaltsamen Austrag von Konflikten zu fördern, sondern ganz allgemein die Religion(en). Dabei hat die Debatte oft die nötige Genauigkeit vermissen lassen und folglich zu recht pauschalen Urteilen geführt oder vorgefasste Urteile bestätigt. Das gilt auch für die Reaktionen von Religionsvertretern, die dem gewachsenen Misstrauen meist mit der Behauptung begegneten, zumindest ihre Religion rechtfertige nie die Anwendung von Gewalt. Wo das geschehe, handele es sich um einen Missbrauch der Religion.

Vor diesem Hintergrund kommt es darauf an, die Beziehung von Religion und Gewalt differenzierter zu erörtern und vor allem danach zu fragen, ob Religionen nicht doch zu gewaltsamen Konflikten führen können und interreligiöse Konflikte lösbar sind.


Schlagworte: Anschlag vom 11. September 2001, Islam Generalverdacht Förderung gewaltsamer Konfliktlösung, Konflikte religiöse, Konflikte religiöse Lösbarkeit, Lösbarkeit religiöser Konflikte, Religion Generalverdacht Förderung gewaltsamer Konfliktlösung, religiöse Konflikte, religiöse Konflikte Lösbarkeit