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Eine Lehrveranstaltung an der Philipps-Universität Marburg vom WS 1982/83 bis SoSe 2017
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Konflikte in Gegenwart und Zukunft
Bedrohung von Mensch und Natur

Interdisziplinäres Seminar zu Ökologie und Zukunftssicherung im Wintersemester 2007-2008

gemeinsam mit dem Fenster ins WWW Zentrum für Konfliktforschung

Veranstaltung 12

21.01.2008
 

Abstract

Nach dem Tode von Helmut Ridder (1919-2007), einem der bedeutendsten Leitfiguren der demokratischen Bewegung in der BRD (Vorsitzender des Kuratoriums Notstand der Demokratie und maßgeblicher Mitinitiator des Krefelder Appells), schrieb ausgerechnet die von Ridder wenig geschätzte, aber als Leserforum oft genutzte FAZ am 20. April 2007 in einem Nachruf auf Helmut Ridder, die "deutsche Linke" habe mit Helmut Ridder "einen ihrer bedeutendsten Köpfe verloren".

Friedrich-Martin Balzer unternimmt in seinem Vortrag den Versuch, einige wenige Schneisen in das umfangreiche und von ihm erfasste Gesamtwerk Helmut Ridders (ca. 4.200 Seiten) zu schlagen, die von der Gegenwartsmächtigkeit dieses wissenschaftlichen Politikers zeugen, der auch Mitbegründer der Zeitschrift "Wissenschaft und Frieden" war.

Nach einem kurzen Lebenslauf stehen – auch im Rückgriff auf sein hinterlassenes wissenschaftliches Selbstporträt – die für den normativen Demokratietheoretiker Helmut Ridder zentralen Begriffe "Wissenschaft", "Recht" und "Frieden" im Mittelpunkt. Der Wahlspruch des "aufgeklärten Positivisten" Helmut Ridder, der auch der "Heinrich Heine der deutschen Verfassungsrechtswissenschaft" genannt wird, lautete: Inter revolutionem et restaurationem nihil medium.


Schlagworte: Helmut Ridder, Helmut Ridder "Heinrich Heine der deutschen Verfassungsrechtswissenschaft", Krefelder Appell, Kuratorium Notstand der Demokratie, Ridder Helmut, Ridder Helmut "Heinrich Heine der deutschen Verfassungsrechtswissenschaft", Wissenschaft und Frieden Zeitschrift., Zeitschrift "Wissenschaft und Frieden"